Erzengel Michael in blauem Gewand mit dem Schwert des Lichts, vor goldenen Wolken

Schutz: sechs Wege, ihn wirklich zu leben

In meiner Praxis, im Lädchen und in meinen Seminaren ist Schutz eines der Themen, die am häufigsten zur Sprache kommen. Nicht, weil Menschen ängstlich sind, sondern weil sie spüren, dass sie zu offen geworden sind. Für fremde Stimmungen, für die Energie überfüllter Räume, für Gespräche, die länger nachwirken, als sie sollten.

Was bedeutet Schutz überhaupt?

Nicht Abwehr, sondern Abgrenzung. Ein bewusstes Ja zu dem, was zu einem gehört, und ein ebenso bewusstes Nein zu dem, was nicht dazugehört. Dafür gibt es keine einzelne Lösung, sondern eher eine Reihe kleiner, verlässlicher Gesten, die sich im Alltag wiederholen lassen.

Schutzprodukte aus Dianas Klosterlädchen: Schutzengel AuraSpray, Engelslicht Naturparfum, Erzengel Michael aus Holz, Schutzengelchen, Zarya Schutzkerzen und Schutzketten
Sechs Ebenen, ein Gedanke: Licht, Rauch, Duft, Klang, Schmuck und Gestalt.

1. Für den Raum: das Licht

Eine Kerze verändert einen Raum, bevor ein einziges Wort gesagt wird. Die Allgäuer Heilkräuterkerze SCHUTZ arbeitet mit Heilziest, einer alten Kräuterpflanze, die seit jeher mit Abgrenzung verbunden wird. Ich empfehle sie oft für den Schreibtisch oder den Ort, an dem am Ende des Tages die Gedanken sortiert werden.

Für einen bewussteren, zeremoniellen Moment eignet sich die Zarya Schutzkerze Zimt-Vanille. Und wenn es nicht um Dich allein geht, sondern um alle, die unter einem Dach leben, gibt es die Zeremoniekerze Schutz der Familie.

Allgäuer Heilkräuterkerze SCHUTZ mit Heilziest im Glas
Heilziest – seit dem Mittelalter das Kraut der Grenze.

2. Für die Reinigung: der Rauch

Räuchern ist die älteste Form, einen Raum oder sich selbst wieder klar zu bekommen. Das Räuchersortiment Reinigung und Schutz verbindet Salbei, Wacholder und Weihrauch zu einer Mischung, die genau das tut, was der Name verspricht: den Raum von dem befreien, was nicht hineingehört.

Für unterwegs oder für Menschen, die kein offenes Räucherwerk mögen, sind die Räucherstäbchen Mystik Line Schutz eine unkomplizierte Alternative.

3. Für den Alltag: Spray und Duft

Nicht jede Situation erlaubt eine Kerze oder Räucherwerk. Vor einem schwierigen Gespräch, in der Bahn, im Büro - da braucht es etwas Schnelleres. Der Schattenwächter AuraSpray ist dafür gemacht. Ein Sprühstoß, bevor man in eine Situation geht, die viel Energie kostet, das reicht oft schon, um innerlich einen Schritt zurückzutreten. Wer es sanfter mag, nimmt den Schutzengel AuraSpray mit Tigerauge.

Und für die, die keinen Sprühnebel wollen, sondern etwas auf der Haut: das Engelslicht für Schutz, ein Naturparfum aus rein ätherischen Ölen. Ein Tropfen aufs Handgelenk, und der Duft geht mit – unauffällig, aber den ganzen Tag da.

Räuchersortiment Reinigung und Schutz mit Salbei, Wacholder und WeihrauchDer Rauch
für den Raum
Schattenwächter AuraSpray, 100 mlDer Spray
für unterwegs
Schutzengel AuraSpray mit Tigerauge, 100 mlDer Engel
für die sanfte Art
Drei Geschwindigkeiten desselben Gedankens.

4. Für die Aura: der Klang

Was viele nicht wissen: Schutz muss nicht nur äußerlich aufgetragen werden, er lässt sich auch durch Klang wiederherstellen. Die Chakra-Stimmgabeln arbeiten mit den sieben Tönen, die den sieben Energiezentren des Körpers zugeordnet sind. Wenn die Aura sich dünn oder löchrig anfühlt, nach einem anstrengenden Tag unter vielen Menschen etwa, kann das sanfte Anschlagen einer Stimmgabel nah am Körper helfen, das eigene Energiefeld wieder zu verdichten und zu klären. Ich nutze das gerne als kurzes Reinigungsritual nach intensiven Gesprächen oder Behandlungen.

5. Für die dauerhafte Begleitung: der Schmuck

Manche Menschen brauchen etwas, das sie den ganzen Tag über tragen, nicht nur in einem einzelnen Moment.

Die Schutzkette MAITI

Sie heißt nicht zufällig so. Die Schutzkette MAITI ist einem Rosenkranz nachempfunden: Stein für Stein einzeln in Gold gefasst, dazwischen die kleinen Ringe, an denen die Finger hängenbleiben. Genau das ist das Prinzip, eine Kette, die man beim Nachdenken durch die Hand gleiten lässt.

Am unteren Ende hängt ein kleines, mit Steinen besetztes Kreuz. Wer möchte, liest darin das christliche Zeichen. Wer nicht, sieht das älteste Schutzsymbol überhaupt: zwei Achsen, die sich in einer Mitte treffen. Beides stimmt.

Schutzkette MAITI mit grünen Aventurin-Perlen und goldenem KreuzanhängerAventurin
Ruhe und Ausgleich
Schutzkette MAITI mit blauen Lapislazuli-Perlen und goldenem KreuzanhängerLapislazuli
Klarheit und Wahrheit
Schutzkette MAITI mit Granat und rosa Chalcedon und goldenem KreuzanhängerGranat & Chalcedon
Wärme und Herz
Dieselbe Kette in drei Steinen – nimm den, dessen Farbe Du zuerst ansiehst.

Parthena und die Yantra-Kette

Die Halskette Parthena trägt den Namen der Athene, die in der griechischen Mythologie als Parthenos, die Jungfrau, verehrt wurde, Göttin der Weisheit und des Schutzes zugleich. Interessant finde ich, dass sich diese Doppelgestalt aus Jungfräulichkeit und Schutz auch in der christlichen Tradition wiederfindet, in Maria, die ebenfalls beides in sich vereint. Es gibt sie in drei Steinen: Rubin, Azurit und Grünem Onyx.

Die Yantra-Kette Lapislazuli trägt das Sri-Yantra, ein Symbol, das eng mit der Blume des Lebens verwandt ist und von Einheit und Schöpfung erzählt. Ihre ruhige, tiefblaue Kraft macht sie zu einer stillen, aber beständigen Begleiterin.

6. Für die geistige Verankerung: die Figur

Manchmal reicht ein kleines, tragbares Zeichen nicht aus. Manche Menschen brauchen einen festen Ort im Raum, eine Gestalt, die die eigene Haltung zu Schutz und Abgrenzung sichtbar macht. Hier zeigen sich zwei sehr unterschiedliche, aber gleichwertige Kräfte.

Erzengel Michael aus Ahornholz geschnitzt, 18 cm, mit GoldstrichErzengel Michael
das Schwert
Schutzmantelmadonna, farbig gefasst, 12,5 cmSchutzmantelmadonna
der Mantel
Das Nein und das Ja – zwei Gestalten desselben Schutzes.

Der Erzengel Michael, von Hand aus Ahornholz geschnitzt, steht für die aktive, ordnende Seite des Schutzes. Sein Name bedeutet „Wer ist wie Gott“, und er stellt diese Frage dem entgegen, was Chaos stiftet. Wer ihn an den Schreibtisch oder an den Übergang zwischen Innen und Außen stellt, holt sich eine Erinnerung daran, dass Grenzen gezogen werden dürfen.

Die Schutzmantelmadonna, auch Gnadenspenderin genannt, zeigt die andere Seite. Sie breitet ihren Mantel aus und beherbergt darunter alle, die Zuflucht suchen. Wo Michael Grenzen setzt, umgibt sie mit Weite.

Und das Engelchen für die Tasche

Es gibt noch eine dritte Gestalt, und sie ist die kleinste. Schutzengelchen erinnern im Alltag daran, dass wir nicht allein sind.

Sie stehen nicht auf einem Regal, sie liegen in der Manteltasche. Der Handschmeichler Schutzengel aus Speckstein wärmt sich an der Hand und ist genau dafür gemacht: Man greift hinein, ohne dass es jemand sieht, und weiß wieder, wo man steht. Das Zirbenherz mit Schutzengel tut dasselbe und duftet dabei nach Zirbe.

Und für das Nachtkästchen eines Kindes, oder für den eigenen Schreibtisch, gibt es die kleinen betenden Holzengel aus Südtirol, fünf Zentimeter, in Weiß, Rot und Grün.

Michael setzt Grenzen, die Madonna umgibt mit Weite, das Engelchen bleibt einfach da. Zusammen ergeben die drei ein vollständiges Bild. Wer tiefer in dieses Thema gehen möchte: In meinem Beitrag Engel: was sie sind und wie man mit ihnen arbeitet beschreibe ich die sieben Erzengel und die Frage, wie eine Verbindung entsteht. Und die ganze Engelwelt findest Du hier.

Welchen Weg soll ich wählen?

Einen. Man muss nicht alle Ebenen gleichzeitig nutzen. Für die meisten reicht es, sich eine auszusuchen, die zum eigenen Alltag passt, und sie zur Gewohnheit werden zu lassen. Wer viel unterwegs ist, greift eher zum Spray. Wer einen festen Ort für Rituale hat, zur Kerze. Wer etwas Beständiges nah am Körper sucht, zur Kette. Und wer einen Ort im Raum braucht, der die eigene Haltung sichtbar macht, zur Figur. Schutz ist am Ende kein einzelnes Produkt, sondern eine Haltung, die sich durch kleine, wiederkehrende Gesten festigt.

Häufige Fragen

Woran merke ich, dass mir Abgrenzung fehlt?

Meist daran, dass Stimmungen anderer länger bleiben, als sie sollten. Man kommt aus einem Raum, einem Telefonat, einem Familienbesuch und trägt etwas mit, das gar nicht das eigene ist. Müdigkeit ohne Anstrengung gehört oft dazu.

Muss man an so etwas glauben, damit es wirkt?

Nein. Was hier wirkt, ist zunächst die Unterbrechung: ein Moment, in dem man innehält und eine bewusste Entscheidung trifft. Die Kerze, der Duft, der Klang sind Anker dafür. Ob man ihnen darüber hinaus eine eigene Kraft zuschreibt, bleibt jedem selbst überlassen.

Warum trägt eine Schutzkette ein Kreuz?

Weil das Kreuz älter ist als seine christliche Deutung. Zwei Achsen, die sich treffen, markieren eine Mitte und wo eine Mitte ist, gibt es ein Innen und ein Außen. Genau darum geht es beim Abgrenzen. Die christliche Bedeutung kommt hinzu, sie ersetzt die ältere nicht.

Was schenkt man jemandem, der Schutz braucht?

Etwas Kleines, das keine Erklärung verlangt. Ein Handschmeichler-Engelchen in der Tasche sagt genug, ohne dass jemand darüber sprechen muss. Große Gesten überfordern in solchen Zeiten eher.

Wie oft sollte man einen Raum räuchern?

Wenn er es braucht, nicht nach Kalender. Nach Streit, nach Krankheit, nach vielen Gästen, beim Einzug in eine neue Wohnung. Manche machen es zum Monatsanfang, das ist eine schöne Gewohnheit, aber keine Vorschrift.


Von Herz zu Herz,
Nicole Diana

Nicole Diana Engelhardt ist Heilpraktikerin und Seminarleiterin für energetische Heilkunst. Am Institut für NeuroSpirituelle Integration (INSI) bildet sie im Lehrgang „NSI Practitioner“ Menschen aus, die geistig-spirituelle Heilweisen professionell weitergeben möchten. Ihre Naturheilpraxis führt sie in Monatshausen bei Tutzing.

Besuche mich auch auf www.insi.life und www.engelhardt.eu